Fällung der Pappelallee bei Rammelkam – Sicherheit hat oberste Priorität


Die Pappelallee an unserem Hof in Rammelkam war über viele Jahre hinweg ein prägender Bestandteil unseres Hofes und der umliegenden Landschaft. Die markanten Bäume haben das Ortsbild mitgestaltet und wurden von Spaziergängern, Anwohnern, Mietern und Besuchern gleichermaßen geschätzt.

Umso schwerer fiel uns die Entscheidung, diese Allee fällen zu lassen.

In den vergangenen Jahren wurde jedoch zunehmend sichtbar, dass die Pappeln stark erkrankt waren. Schon bei mittelmäßigem Wind fielen teils sehr große abgestorbene Äste auf die Straße. Fachgutachten bestätigten, dass die Stand- und Bruchsicherheit der Bäume nicht mehr gegeben war. Aufgrund der intensiven Nutzung des Weges – sei es durch Fußgänger, Radfahrer, Anlieger oder Kunden– stellte dies ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

Am 04. Juni 2025 führte ein Unwetter schließlich dazu, dass eine der Pappeln umstürzte. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Dieses Ereignis hat jedoch eindrücklich gezeigt, wie akut die Gefahr tatsächlich war und dass unverzügliches Handeln erforderlich ist.

Vor diesem Hintergrund blieb uns keine andere verantwortungsvolle Option, als die Fällung der verbleibenden Bäume vorzubereiten, um die Sicherheit aller zu gewährleisten. Zusammen mit unserem Gutachter und der unteren Naturschutzbehörde wurde die Situation vor Ort nochmal genau betrachtet und eine Genehmigung für die Fällung ausgestellt.

Eine Ersatzpflanzung wurde wegen dem kränklichen Eindruck der Bäume schon 1 Jahr vorher durchgeführt. Geplant war eigentlich die Pappeln erst ab einer ansehlichen Höhe der Ersatzpflanzung zu entnehmen. Die Fällung der alten Pappeln begünstigt aber nun das Wachstum dieser jungen Bäume deutlich. Durch den Wegfall der großen Altbäume stehen den Neupflanzungen mehr Wasser, Licht und Nährstoffe zur Verfügung, sodass sie sich langfristig besser entwickeln können.

Dieser Schritt wurde nicht leichtfertig getroffen. Wir bedauern sehr, dass mit der Allee ein Stück gewachsene Landschaft und ein vertrautes Bild verloren gegangen ist. Viele verbinden mit diesen Bäumen Erinnerungen und ein Gefühl von Heimat.

Auch in der Landshuter Zeitung wurde bereits über die Situation und die notwendigen Maßnahmen berichtet.

Die Sicherheit von Menschen steht für uns jedoch an erster Stelle.

Wir danken allen Betroffenen und Besuchern für ihr Verständnis. Gleichzeitig begleiten wir die Entwicklung der neu gepflanzten Bäume, um den Charakter dieses Bereichs langfristig wieder zu erhalten – in einer Form, die sowohl ökologisch sinnvoll als auch dauerhaft sicher ist.